Islandpferde Gestüt Vossbarg

Islandpferde Gestüt Vossbarg

Inhalte Würfe: A-Wurf 06.06.2018 :: B-Wurf 01.10.2019 :: C-Wurf 17.05.2020 :: D-Wurf 16.08.2021 :: E- ein Versuch

Würfe und Welpen - E- ein Versuch

Es wäre schon schön gewesen...

Appen-Etz den 21. Januar 2021
Heute nun kam ein kurzes und bündiges Schreiben von der Zuchtbuchstelle, dass nach ausführlicher Diskussion im Fachbereich Zucht unter Einbeziehung der Rassebeauftragten, der Fachbereich Zucht sich mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, einen weiteren Wurf mit Bibi nicht zu genehmigen.
Ein weitere Begründung gab es nicht, aber das muß der Fachbereich auch nicht tun.
Bin ich jetzt enttäuscht?
Ja, es wäre irgendwie nett gewesen, weil Bibi eine so sichere und gute Zuchthündin ist.
Aber nein, ich bin nicht enttäuscht. Unser Leben besteht ja nicht nur aus Zucht. Im Gegenteil, überwiegend sind andere Dinge viel wichtiger.
Bibi ist eine fröhliche, sehr lebendige und aktive Hündin, es macht täglich großes Vergnügen, sie zu erleben und mit ihr zu leben.
Sie liebt alle Menschen, aber besonders alle Kinder! Und top ist sie im Mantrailing, eine Hündin, die stets gute Laune macht und hervorragend ihren Job erledigt!
Also, alles ist bestens!

Bibi mit Calle, Vinur und Tochter Dottla Anfang Januar
Hundespaß mit KIndern Anfang Januar
Beste und fitte Bibi
20.01.2022 Was guckt ihr denn? Bibi und Calle



Der Antrag

Appen-Etz, den 05. Januar 2022
Schon beim Formulieren des Antrags merke ich, dass ich so ganz außergewöhnliche Dinge, die einen weiteren Wurf wichtig und unbedingt notwendig machen, gar nicht anführen kann. Wahrscheinlich hätten besondere "seltene" Gene eine hohe Wichtigkeit oder Ausstellungserfolge?. Nicht aber das, was ich für so immens wichtig halte in der Zucht.
Egal jetzt, hier ist mein Antrag:

Antrag auf Erteilung einer Zuchtgenehmigung für den fünften Wurf einer Hündin (05.01.2022)
Hiermit beantrage ich für meine Hündin Bryndis frá Blóm Túninu ZB Nr.: DCNH IH 01098/15 die Erlaubnis für einen fünften Wurf.
Begründung:
Bryndis ist eine sehr gesunde, leistungsbereite und arbeitswillige Hündin im besten Zuchtalter.
Bisher hab ich es nur leider versäumt, eine Tochter dieser Hündin zur weiteren Zucht zu behalten.
Bei ihren bisherigen Würfen hat Bryndis sehr vitale , sich gleichmäßig entwickelnde Welpen geworfen mit einem durchschnittlichen Geburtsgewicht von 290 g bei jeweils 5 lebenden Welpen , die alle bei der Wurfabnahme vorgestellt werden konnten.
Die Trächtigkeiten verliefen unauffällig und problemlos und die Geburten jedes Mal sehr zügig und ohne Komplikationen innerhalb von durchschnittlich 2 Stunden.
Bei den Wurfabnahmen war die Hündin stets in bester Kondition.
Ihre Nachkommen haben alle ein gleichmäßig solides Gebäude entsprechend dem Rassestandard, die Familienzugehörigkeit ist deutlich erkennbar.
Alle zeigen sich wie ihre Mutter Bryndis mit angenehmem, freundlichem und leichtführigen Temperament bei hoher Arbeitswilligkeit.
Ich bin der Auffassung, dass eine solche Hündin, auch wenn sie keine außergewöhnlichen Ahnen in ihrem Pedigree vorweisen kann, im Hinblick auf den Erhalt der Ursprünglichkeit der Rasse züchterisch wertvoll ist.
Ich halte es für unbedingt wünschenswert, dass unsere Islandhunde als Hütehundrasse naturbezogen, möglichst robust, gesund , aber auch stets leistungsbereit , freundlich und mit dem Menschen arbeiten wollend, bleiben sollten.
Ich bitte um Genehmigung eines weiteren Wurfes, um dieses möglichst für die Rasse zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Schlüter
Jutta Schlüter, Wedeler Chaussee 28, 25482 Appen-Etz,
Tel.: +49 4101-64821, Mobil: +49 171-2427944,



Ein Versuch ist es wert

Appen-Etz, den 04. Januar 2022
Heute hab ich in der Zuchtbuchstelle angefragt, ob es denn wohl Sonderregelungen für einen weiteren Wurf geben kann?
Die Antwort war: es gibt Sonderregelungen für alles, ich soll doch einfach mal einen Antrag stellen.
Okay, ein Versuch ist es jedenfalls wert.
Wer nix versucht, kann auch nix gewinnen. Und eine Absage ist wie "nicht gefragt". Also sozusagen nicht da.



Warum eigentlich nicht?

Appen-Etz im Dezember 2021
Züchten macht einfach sehr viel Spaß. Ich glaube, viele können mit mir diese Ansicht teilen.
Besonders natürlich dann, wenn man eine Hündin wie Bibi hat, die ihre Trächtigkeiten, ihre Geburten, ihre Welpenaufzucht und im Anschluß die eigene Regenerationszeit so einfach, locker und unauffällig gemeistert hat.
Das war für mich als Züchterin wie ein angenehmer Spaziergang. Es ist ja leider nicht immer so, auch nicht bei diesen noch sehr naturnahen Islandhunden.
Grundsätzlich finde ich 4 Würfe für eine Hündin absolut ausreichend, mehr muß nicht sein.
Bisher gab es von Seiten des Zuchtverbands DCNH diesbezüglich auch keine Begrenzung. Bis zum 8. Lebensjahr konnten Hündinnen in der Zucht sein. Und ich denke, man setzte auf das Verantwortungsbewußtsein jedes einzelnen Züchtern, gut und genau einzuschätzen, was und wie viele Würfe man seiner Hündin zumuten kann.
In diesem Jahr (2021) wurde nun im Verband der Beschuß umgesetzt, dass es nur noch vier Würfe pro Hündin geben darf.
Warum?
Ist es doch nicht soweit her mit dem Verantwortungsbewußtsein des einen oder anderen Züchters? Keine Ahnung, ich lass das mal offen...Darüber kann sich jeder seine ganz eigenen Gedanken machen.
Auch von ihrem D Wurf hat Bibi sich top erholt, am 22. Oktober sind die letzten beiden D`s ausgezogen.
Müdigkeit oder sonst was bei Bibi? Nö, keine Spur...nur das fell war weg...aber das ist ja normal.
Zugegeben, da kommt man schon auf die Idee, ob nicht doch ein 5. Wurf möglich wäre....
Ich denke darüber nach...



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