Islandpferde Gestüt Vossbarg

Islandpferde Gestüt Vossbarg

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Würfe und Welpen - E - die Idee

Die Idee, der Traum und die Vernunft

Appen-Etz, den 12. April 2022
Bereits im Januar hatte ich Elke, der Züchterin von Calle, signalisiert, dass ich mir vorstellen kann, die Zucht doch noch nicht an den Nagel zu hängen. Elke hatte ihre Hündin Tamin gerade decken lassen. Bei deren Vorfahren steckte weit entfernt meine Frieda vom Lindenhof und ihr Sohn Jonas vom Vossbarg.
Eine Tochter aus dieser Hündin für die Zucht zu bekommen, war doch einfach eine schöne Idee, ein wunderbarer Traum. So nahm Elke mich auf ihre Interessentenliste.
Am 21.03.2022 wurden dann 2 Hündinnen und 3 Rüden ohne Probleme von Tamin zur Welt gebracht. Wie schön.
Elke reservierte eine Hündin für mich. Danke an Elke für ihr Vertrauen.
Wir hatten natürlich schon die ganze Zeit über die Möglichkeit eines vierten Hundes nachgedacht. Es gab für und wider, denn vier Hunde sind schon eine Herausforderung.
Nicht alle in der Familie waren wirklich einverstanden, stimmt ja auch. Drei Hunde reichen auch wirklich.
Eine Option war, König Calle umzuparken. Denn der war / ist eh schon leicht genervt von der ganzen Gang. Calle würde lieber ganz alleine eine Familie für sich haben.
Letztendlich hat Calle den Ausschlag gegeben. Nein, es war und ist mir nicht möglich, diesen Hund, der uns hier und da auch mächtig nervt, in andere Hände zu geben, egal, wie toll diese Hände auch sein mögen/sind. Es gibt eine Familie, in die er umziehen könnte und es sicher gut hätte.
Aber der Vossbarg ohne König Calle und sein vieles „Reden“? Ach ne, das geht gar nicht!
Die Entscheidung war dann klar und am 11.03. hab ich Elke Bescheid gegeben leider gegen einen weiteren Hund in unserem Haus. Die Interessentin in Wartestellung hat sich sicher sehr gefreut.
Heute hab ich ein ganz aktuelles Bild der Hündin bekommen, die ich gerne genommen hätte und bereits im Blick hatte. Danke an Elke.
Ich werde natürlich ganz genau die Entwicklung dieser Welpen weiter verfolgen.
Und kleiner Nachtrag: die rote Hündin wird Rúna heißen. So ein schöner Name!

Die rote Hündin fra Dyrgjadottir, jetzt 21 Tage alt.



Es wäre schon schön gewesen...

Appen-Etz den 21. Januar 2021
Heute nun kam ein kurzes und bündiges Schreiben von der Zuchtbuchstelle, dass nach ausführlicher Diskussion im Fachbereich Zucht unter Einbeziehung der Rassebeauftragten, der Fachbereich Zucht sich mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, einen weiteren Wurf mit Bibi nicht zu genehmigen.
Ein weitere Begründung gab es nicht, aber das muß der Fachbereich auch nicht tun.
Bin ich jetzt enttäuscht?
Ja, es wäre irgendwie nett gewesen, weil Bibi eine so sichere und gute Zuchthündin ist.
Aber nein, ich bin nicht enttäuscht. Unser Leben besteht ja nicht nur aus Zucht. Im Gegenteil, überwiegend sind andere Dinge viel wichtiger.
Bibi ist eine fröhliche, sehr lebendige und aktive Hündin, es macht täglich großes Vergnügen, sie zu erleben und mit ihr zu leben.
Sie liebt alle Menschen, aber besonders alle Kinder! Und top ist sie im Mantrailing, eine Hündin, die stets gute Laune macht und hervorragend ihren Job erledigt!
Also, alles ist bestens!

Bibi mit Calle, Vinur und Tochter Dottla Anfang Januar
Hundespaß mit KIndern Anfang Januar
Beste und fitte Bibi
20.01.2022 Was guckt ihr denn? Bibi und Calle



Der Antrag

Appen-Etz, den 05. Januar 2022
Schon beim Formulieren des Antrags merke ich, dass ich so ganz außergewöhnliche Dinge, die einen weiteren Wurf wichtig und unbedingt notwendig machen, gar nicht anführen kann. Wahrscheinlich hätten besondere "seltene" Gene eine hohe Wichtigkeit oder Ausstellungserfolge?. Nicht aber das, was ich für so immens wichtig halte in der Zucht.
Egal jetzt, hier ist mein Antrag:

Antrag auf Erteilung einer Zuchtgenehmigung für den fünften Wurf einer Hündin (05.01.2022)
Hiermit beantrage ich für meine Hündin Bryndis frá Blóm Túninu ZB Nr.: DCNH IH 01098/15 die Erlaubnis für einen fünften Wurf.
Begründung:
Bryndis ist eine sehr gesunde, leistungsbereite und arbeitswillige Hündin im besten Zuchtalter.
Bisher hab ich es nur leider versäumt, eine Tochter dieser Hündin zur weiteren Zucht zu behalten.
Bei ihren bisherigen Würfen hat Bryndis sehr vitale , sich gleichmäßig entwickelnde Welpen geworfen mit einem durchschnittlichen Geburtsgewicht von 290 g bei jeweils 5 lebenden Welpen , die alle bei der Wurfabnahme vorgestellt werden konnten.
Die Trächtigkeiten verliefen unauffällig und problemlos und die Geburten jedes Mal sehr zügig und ohne Komplikationen innerhalb von durchschnittlich 2 Stunden.
Bei den Wurfabnahmen war die Hündin stets in bester Kondition.
Ihre Nachkommen haben alle ein gleichmäßig solides Gebäude entsprechend dem Rassestandard, die Familienzugehörigkeit ist deutlich erkennbar.
Alle zeigen sich wie ihre Mutter Bryndis mit angenehmem, freundlichem und leichtführigen Temperament bei hoher Arbeitswilligkeit.
Ich bin der Auffassung, dass eine solche Hündin, auch wenn sie keine außergewöhnlichen Ahnen in ihrem Pedigree vorweisen kann, im Hinblick auf den Erhalt der Ursprünglichkeit der Rasse züchterisch wertvoll ist.
Ich halte es für unbedingt wünschenswert, dass unsere Islandhunde als Hütehundrasse naturbezogen, möglichst robust, gesund , aber auch stets leistungsbereit , freundlich und mit dem Menschen arbeiten wollend, bleiben sollten.
Ich bitte um Genehmigung eines weiteren Wurfes, um dieses möglichst für die Rasse zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Schlüter
Jutta Schlüter, Wedeler Chaussee 28, 25482 Appen-Etz,
Tel.: +49 4101-64821, Mobil: +49 171-2427944,



Ein Versuch ist es wert

Appen-Etz, den 04. Januar 2022
Heute hab ich in der Zuchtbuchstelle angefragt, ob es denn wohl Sonderregelungen für einen weiteren Wurf geben kann?
Die Antwort war: es gibt Sonderregelungen für alles, ich soll doch einfach mal einen Antrag stellen.
Okay, ein Versuch ist es jedenfalls wert.
Wer nix versucht, kann auch nix gewinnen. Und eine Absage ist wie "nicht gefragt". Also sozusagen nicht da.



Warum eigentlich nicht?

Appen-Etz im Dezember 2021
Züchten macht einfach sehr viel Spaß. Ich glaube, viele können mit mir diese Ansicht teilen.
Besonders natürlich dann, wenn man eine Hündin wie Bibi hat, die ihre Trächtigkeiten, ihre Geburten, ihre Welpenaufzucht und im Anschluß die eigene Regenerationszeit so einfach, locker und unauffällig gemeistert hat.
Das war für mich als Züchterin wie ein angenehmer Spaziergang. Es ist ja leider nicht immer so, auch nicht bei diesen noch sehr naturnahen Islandhunden.
Grundsätzlich finde ich 4 Würfe für eine Hündin absolut ausreichend, mehr muß nicht sein.
Bisher gab es von Seiten des Zuchtverbands DCNH diesbezüglich auch keine Begrenzung. Bis zum 8. Lebensjahr konnten Hündinnen in der Zucht sein. Und ich denke, man setzte auf das Verantwortungsbewußtsein jedes einzelnen Züchtern, gut und genau einzuschätzen, was und wie viele Würfe man seiner Hündin zumuten kann.
In diesem Jahr (2021) wurde nun im Verband der Beschuß umgesetzt, dass es nur noch vier Würfe pro Hündin geben darf.
Warum?
Ist es doch nicht soweit her mit dem Verantwortungsbewußtsein des einen oder anderen Züchters? Keine Ahnung, ich lass das mal offen...Darüber kann sich jeder seine ganz eigenen Gedanken machen.
Auch von ihrem D Wurf hat Bibi sich top erholt, am 22. Oktober sind die letzten beiden D`s ausgezogen.
Müdigkeit oder sonst was bei Bibi? Nö, keine Spur...nur das fell war weg...aber das ist ja normal.
Zugegeben, da kommt man schon auf die Idee, ob nicht doch ein 5. Wurf möglich wäre....
Ich denke darüber nach...



Islandpferde Gestüt Vossbarg

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